reflections

Zweifel

7.10.14 Am Wochenende sind mir ganz große Zweifel gekommen. Plötzlich wollten meine Kinder unbedingt einen Hund. Am Samstag hatte ich noch das Gefühl großen Mutes und Aufbruches, fast ein Gefühl von verliebt sein. Doch am Sinntag wachte ich mit den Zweifeln auf, dass ich mir ein Baby vor allem finanziell nicht leisten kann. Ich bekäme ja schon Muttterschaftsgeld. Aber ich komme ja grade mal mit dem aus, was ich hätte. Ich würde Kindergeld bekommen. Möglicherweise stünde mir auch Geld vom Amt zu. Aber die würden zunächst den Unterhalt sichern wollen. Wie sieht es aus, wenn der Vater unbekannt ist? Ein Spender? Würden sie eine Bescheinigung der S-Bank sehen wollen? Wäre das unfair meinen existierenden Kindern gegenüber? Da fiel mir ein, dass ich da auch einige Dinge vorher erledigen müsste. Ich muss unbedingt mit dem Großen nach Paris fahren. Das habe ich ihm versprochen. Ich könnte das nicht machen mit Baby, weil ich keine Untrstützung erwarten könnte. Wer würde mich zur Geburt begleiten? Wer mir danach helfen? Das hat mich so traurig gemacht, als wäre jemand gestorben. Und es hat ähnliche Symptome ausgelöst wie der Tod meines Vaters vor kurzem, Bewegungslosigkeit, Antriebslosigkeit, Schwindel. Und dann kommen meine Kinder auch noch mit dem Wunsch einen Hund zu haben. Ich war ärgerlich. Was soll das? Ich studiere, ich arbeite und habe nicht mal genug Geld um mir meine Wünsche zu erfüllen. Unfair.

7.10.14 17:13

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen


Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung