reflections

Mammyfanous Weg zum dritten Kind

04. Oktober 2014 Immer habe ich mir drei Kinder gewünscht. Zwei habe ich bekommen, die Große ist heute 13, der Große ist 10. Den Vater dazu habe ich sehr geliebt. Ich bin auch froh, dass er der Vater der Beiden ist. Zwar sind wir nun bereits sechs Jahre geschieden und das war die meiste Zeit sehr schwer, doch es ist ok, er ist ok. Ich bin dankbar. Der gute Mann hat inzwischen auch drei Kinder, das dritte mit seinen neuen Frau, mit Option auf noch mehr Nachwuchs. Bei mir hat es in all den Jahren nicht mit einer neuen Partnerschaft geklappt. Zunächst war ich jahrelang mit dem Schmerz beschäftigt, den das Verlassen werden bei mir verursacht hat, außerdem mit Beruf und den beiden vorhandenen Kindern. Dann kam hinzu, dass die Auswahl an tauglichen Männern recht gering ist, ich freiem Sex nicht so sehr offen gegenüber stehe, mein Sohn keinen anderen Mann als den Vater akzeptieren wollte etc., etc. Zweimal war ich "verliebt" in Männer, bei denen ich fälschlicherweise annahm, dass sie mich auch mögen. Einmal hatte ich Sex. Heute denke ich, dass ich ziemlich gut alleine klar komme. Ich mag mich, finde mich und mein Leben gut, ich habe einiges geschafft und einen großen Freundeskreis. Ich finde es inzwischen schwierig, mir einen Mann vorzustellen, der hier bei mir einzieht oder mit dem ich zusammenziehe. Grundsätzlich wünsche ich mir das. Grundsätzlich glaube ich auch noch an die nächste große Liebe und das Zusammenleben mit einem Mann. Aber darauf verlassen kann ich mich nicht. Nicht einmal eine bezahlpflichtige Anmeldung bei Parship hat mir etwas gebracht. Kann es sein, dass die meisten Menschen irgendwie komisch sind? Wahrscheinlich bin ich komisch, denn die Welt ist mein Spiegel. Und ich meine das nicht abwertend. Jedenfalls bin ich vor Kurzem 41 geworden. Zwar sehe ich jünger aus und fühle mich auch jünger, aber trotzdem stellt sich die Frage: Möchte ich noch ein Kind? Die Antwort lautet: Ja! Warum? Ich denke ich bin eine gute Mutter. Ich habe meine beiden Großen bereits alleinerziehend aufgezogen und sie sind mir recht gut gerate. Vor allem hatte ich Spaß an ihnen und wenn ich mich mit anderen vergleiche, denke ich, ich hab's doch gut hingekriegt. Leider hatte ich damals nur wenig Zeit, meine Kinder auch zu genießen. Ich war mit dem Abschluss des Studiums, Referendariat, Jobsuche und Trennung beschäftigt. Jetzt habe ich fußgefasst. Jetzt bin ich reifer. Jetzt wünsche ich mir noch eine ganz bewusste Schwangerschaft, Geburt, Baby- und Kinderzeit. Beim stöbern bin ich über diese Seite gestolpert: www.wunschkind4you.com Eine Seite, auf der Samenspender und Samenempfängerinnen zueinander finden können. Warum nicht? Ein Kind über eine Samenspende, vielleicht mit einem Mann, der Vater werden will, aber nicht kann, wegen seiner sexuellen Orientierung vielleicht? Kann ich mir das vorstellen? Was wird mein Umfeld sagen? Will ich das? Schaff' ich das überhaupt? Fragen über Fragen. Ich erzähl euch, wie es weiter geht!

4.10.14 20:39

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